Für die meisten Menschen gehören tägliches Duschen und Haarewaschen zur ganz normalen Routine. Aus den USA und England kommt jetzt aber ein neuer Beautytrend, „Cleansing Reduction“ (zu deutsch: „sich weniger waschen“). Das soll angeblich supergesund sein und ist für viele Promis das Beautygeheimnis schlechthin. Aber was ist wirklich dran an diesem Anti-Hygiene-Trend?

Die Anhänger von Cleansing Reduction duschen sich höchstens zweimal die Woche, alles andere würde anscheinend die Haare austrocknen und den natürlichen Schutzmantel der Haut zerstören. Stattdessen wird auf Deodorants, Parfüm und Trockenshampoo zurückgegriffen. Das soll vor allem die Haare glänzend, schön und gesund machen.

Trockenshampoos legen sich nur an den Haarschaft und entfernen weder Schweiß noch Talg. Das erreicht man nur mit regelmäßiger Reinigung der Haare unter der Dusche. Wer will, kann dazwischen immer wieder kleine Pausen einlegen und die Haare z. B über das Wochenende nicht waschen. Mit dem Ergebnis, dass das Haar wirklich gesünder und glänzender ist.

Nicht anders verhält es sich mit der Körperpflege. Hygiene durch tägliches Duschen und Reinigen der Haut ist äußerst wichtig. Wenn die Haut danach spannt, muss man etwas sparsamer mit Reinigungsprodukten umgehen oder kann Reinigungsöle, die zusätzlich fetten, verwenden. Auch die Reinigung des Gesichtes von Make-up Rückständen, Talg und Schweiß sollte zur täglichen Routine gehören. So werden Unreinheiten vorgebeugt oder trockene Haut wieder mit Feuchtigkeit versorgt.


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