Was ist eigentlich „schön“

Gerade in der heutigen Zeit buhlt jeder um ein schönes Aussehen, faltenfreie Haut und einen makellosen Körper. Wir investieren enorm viel Zeit- und manchmal auch Nerven- um den gängigen Schönheitsidealen zu entsprechen. Manche akzeptieren ihren Körper mit all seinen kleinen Makeln, während andere sich unters Messer legen, um „schön“ zu sein. Also habe ich mich gefragt:

Kann man „Schönheit“ definieren?

Wikipedia meint: „Im Alltag wird als „schön“ meist etwas bezeichnet, was einen besonders angenehmen Eindruck hinterlässt.“ Und dieser angenehme Eindruck ist je nach Kulturkreis und Land völlig anders definiert. So gelten zum Beispiel in Afrika üppige Rundungen als Inbegriff der Schönheit, während in unseren Breitengraden ein schlanker und sportlicher Körper dem Idealbild entspricht.

Schönheitsideale ändern sich auch von Zeit zu Zeit. Heute zählen in Europa vor allem Schlankheit, Jugend und Bräune zu diesen Idealen, und wir alle tun das ein oder andere, um ihnen zu entsprechen. Manche übertreiben es aber auch und geraten in einen regelrechten Wahn. Schönheitsoperationen erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit, auch wenn sie oftmals ihr Ziel verfehlen. Oder findest du Megan Fox nach ihren zahlreichen Schönheitsoperationen immer noch hübsch? Mal ganz abgesehen von den unzähligen C-Promis mit aufgespritzten Lippen, starren Botoxgesichtern und Silikonbrüsten.

Wahre Schönheit kommt tatsächlich von innen

Auch wenn sich dieser Satz sehr nach einer billigen Floskel anhört, hat er doch einen wahren Sinn. Natürlich gefallen uns viele Menschen auf den ersten Blick vor allem aufgrund ihres Aussehens, aber wenn wir sie näher kennenlernen, spielt auch der Charakter eine große Rolle. Auch Studien an der Universität von Wisconsin haben das ergeben. Dabei sollten die Teilnehmer eines sechswöchigen Sommercamps die Schönheit ihrer Mitstreiter beurteilen. Dabei wurde der Teamleiter deutlich attraktiver als ein Drückeberger eingestuft. Und das, obwohl Außenstehende die beiden als gleich schön bezeichnet haben.

Fazit: Wir sollten uns nicht nur auf Äußerlichkeiten konzentrieren und denken, dass wir durch Schönheitsoperationen alles Glück der Welt erlangen. Stattdessen sollten wir uns unseren inneren Werten bewusst werden, denn auch Selbstvertrauen macht uns attraktiver. Zu Selbstvertrauen gehört es auch, mit seinem eigenen Körper zufrieden zu sein. Und deshalb spricht nichts gegen kleinere Schönheitsbehandlungen. Alles sollte in einem gesunden Maß passieren und wir sollten uns immer unserer „inneren“ Schönheit bewusst sein.

</br<Bildquelle: Amir Kaljikovic – Fotolia