Was man hat, das will man nicht und was man will, das hat man nicht: ein beliebtes Motto in allen Lebenslagen, wobei das Thema Haare hoch im Kurs steht. In Gesprächen mit meinen Freundinnen sind Länge, Struktur, Farbe und Styling des Schopfes ein allgegenwärtiges Thema und in der Regel folgt mindestens eine Beschwerde über das eigene Haar: zu glatt oder weich, zu kraus oder struppig. Eine gerade, glatte Mähne ist definitiv im Trend und das Glätteisen der beste Freund vieler Frauen und Friseure. Doch wie wäre es einmal wieder mit ein bisschen Abwechslung? Locken lassen sich auf unterschiedliche Weise formen, sehen je nach Styling immer anders aus und sorgen für einen frischen Look.

Lockenstab

Der Klassiker zum Kreieren einer voluminösen Mähne ist der gute, alte Lockenstab. Mit dem Eisen können sowohl leichte Wellen als auch Korkenzieherlocken optimal geformt werden. Für dezente Locken wickelt ihr die Strähnen nur kurz über den Stab, wartet anschließend etwa fünf Sekunden und fixiert das Haar mit Spray. Bevor ihr mit dem Aufdrehen anfangt, verwendet am besten ein Hitzespray und Lockenschaum für einen optimalen Schutz und Halt.

Glätteisen

Die meisten Friseure kreieren Wellen mit dem Glätteisen. Die Lockenstab-Alternative zaubert eine raffinierte und schnell gestylte Hollywood-Mähne. Einfach die Strähne etwas schräg in das Eisen legen, aufdrehen und langsam wieder herunterziehen. Für den trendigen „Undone“-Look die Haare mit den Fingern durchkämmen und mit Spray fixieren.

Lockenwickler und Papilloten

Etwas mädchenhafter und schwungvoller wirken auf Papilloten gewickelte Locken. Mit den weichen Wicklern können vor allem 60er-Jahre-Frisuren prima gestylt werden: Dafür kleine Strähnen abteilen, einwickeln und einige Zeit einwirken lassen. Anschließend den unteren Teil der Haare aufbauschen, den Oberkopf glatt ziehen und mit Spangen in einem Seitenscheitel fixieren. Die klassischen Heizwickler sorgen auch bei dünnem, langem Haar für ein schönes Volumen und elegante Locken, die lange halten.

Haare flechten oder kordeln

Auch über Nacht lassen sich Locken und Wellen zaubern. Entweder ihr flechtet die Haare zusammen oder kordelt einzelne Strähnen. Diese dreht ihr jeweils zu einem Knoten und befestigt sie mit Spangen. So spart ihr am nächsten Tag Zeit beim eigentlichen Styling und habt je nach Haarstruktur sanfte oder intensive Wellen.

Foto: Fotolia, 20798495, bertys30