Berichte über Horror-OP: Falsche Ärztin spritzte Zement

Nicht nur eine Horror-OP, sondern womöglich eine ganze Reihe von grausigen Eingriffen nahm eine Frau in den USA vor, die wahrscheinlich ganz ohne medizinische Ausbildung und Zulassung arbeitete.

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Sollten sich die Vorwürfe als wahr herausstellen, ist es kein Wunder, dass ein der Eingriff, den Oneal Ron Morris vornahm und der nun zu ihrer Verhaftung führte, zu einer reinen Horror-OP wurde. Die US-Amerikanerin kennt sich zwar mit körperlichen Veränderungen aus, wurde sie Medienberichten doch selbst zufolge als Mann geboren; aber eine Zulassung als Ärztin hat sie offenkundig nie erhalten – Und hat trotzdem Patienten „behandelt“, bevor man ihr endlich auf die Schlichte kam.

Horror-OP: Abschreckendes Beispiel für Schönheitschirurgie

Zuerst berichteten einzelne Zeitungen von dem Fall, der mittlerweile durch alle amerikanischen Medien geistert: Demnach soll die 30-Jährige Oneal Ron Morris mindestens seit 2010 ohne ärztliche Zulassung als Chirurgin gearbeitet haben. Dass sie erst jetzt gefasst wurde, lag offenbar daran, dass sie nie lange an einem Ort blieb, sondern stetig weiter zog und der Polizei dabei immer einen Schritt voraus war.

Warum sie vor den Behörden floh, ist offensichtlich: Berichten zufolge spritze sie mindestens einer Patientin, die sich einen schöneren Po wünschte, Zement statt medizinisch verwendbares Material, verschloss die Wunde mit Sekundenkleber und griff womöglich auch zu Mineralöl oder Reifenabdichtmittel. Ihr Opfer musste sich in Folge dieses Pfuschs unter furchtbaren Schmerzen in klinische Behandlung begeben.

Falsche Chirurgin als Zementmischerin angeklagt

Dieser Fall an sich wäre schlimm genug, doch mittlerweile gibt es Anzeichen dafür, dass es weitere Opfer gibt. Auch sich selbst könnte die falsche Ärztin mit ihrer eigenwilligen Methode behandelt haben, spekulieren Beobachter angesichts der unnatürlichen Verformungen an Morris‘ Po und Hüften. Sie muss sich jetzt vor Gericht verantworten und einer Gefängnisstrafe entgegen sehen, sollten sich die ungeheuren Anschuldigungen tatsächlich als wahr erweisen.

Vorsicht bei Schönheits-OPs: Seien Sie skeptisch!

Als abschreckendes Beispiel für gewissenlosen Pfusch in der Schönheitschirurgie mahnt dieser Fall einmal mehr zu Vorsicht: Man sollte sich immer genauestens über den Arzt informieren, unter dessen Messer man sich zu begeben gedenkt, Empfehlungen einholen und beim kleinsten Zweifel lieber ganz verzichten. Gerade bei einer Schönheits-OP ist unbedingtes Vertrauen in das Können des Chirurgen gefragt, und nur wer sich in allen Belangen ganz sicher ist, sollte diesen Schritt auch wirklich gehen.

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