Knappes Bikinihöschen am Strand, freizügiges Duschen nach dem Sport, erfüllendes Sexualleben und gesundes Selbstwertgefühl – das alles war Tabu nach der Geburt meines Sohnes. Obwohl alles reibungslos verlief, zeigten sich hinterher unästhetische Narben infolge des Kaiserschnitts.



Mehr Lebensqualität durch kosmetische Korrektur

Sicher, das Wichtigste für jede Mutter ist, dass es dem Kind nach der Geburt gutgeht, doch für die eigene Psyche und das anschließende Intimleben mit dem Partner spielen einige Zeit später auch andere Faktoren eine Rolle. Wenn sich aus einer harmlosen Kaiserschnittnarbe leichte Verschiebungen der Bauchdecke, Asymmetrien oder gar Verwachsungen entwickeln, kann eine Narbenkorrektur helfen. Der ambulante Eingriff wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt – bei größeren Korrekturen auch unter Narkose. Bei mir genügte eine einfache Behandlung mittels mikrochirurgischer Technik. In anderen Fällen helfen dagegen nur eine Fettumverteilung, die Behandlung mit Eigenfett oder eine sogenannte Miniabdominoplastik (auch als Bauchstraffung bekannt) – je nach Befund und individuellen Vorstellungen vom Endergebnis.

Nach der OP ist Nachsorge wichtig: Der selbstauflösende Faden erspart das schmerzhafte Entfernen desselben, allerdings kann auf einen sterilen Verband in der ersten Woche nach dem Eingriff nicht verzichtet werden. Auch regelmäßiges Eincremen des Bauches mit einer Wundcreme und Silikon ist Pflicht.

Das Ergebnis allerdings entschädigt auf ganzer Linie: Ein flacher Bauch ohne wulstige Narbenbildung ermöglicht nun wieder knappe Bikinihöschen, freizügiges Duschen, Intimität mit dem Partner und gibt zudem eine große Portion Selbstbewusstsein.

Foto: Fotolia, 16921063, runzelkorn

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