Dick ist schön: Barock und Rokoko

Der Barock ist die Zeit zwischen Renaissance und Klassizismus und kann von 1575 bis 1770 eingegrenzt werden.

Rokoko ist nichts anderes als der Spätbarock. Es ist die Form der Kunst während des Absolutismus.

Italien war der Ursprung des Rokokos. Wohl vor allem auch wegen dem Vatikanstaat, da erst in katholischen Regionen sich diese Epoche durchsetzte. Es war eine pure Auflehnung gegen das Biedertum.

Vor allem geprägt wurde der Barock durch die Dekadenz, Fülle und Überschwang in jeglicher Hinsicht.

Es galt jedoch vor allem gestriegelt und geschniegelt zu sein. Man hatte kaum noch einen Bewegungsfreiraum unter der straff hochgesteckten Parücke, dem aufwändigem Make-up und den Kleidern mit engem Korsett.  Vor allem bei Männern waren Perücken beliebt, weil sie oftmals nicht mit so einer reichen Haarpracht gesegnet waren.

Dies gibt es heute auch noch, doch mittlerweile besteht die Möglichkeit der Haartransplantation. Zum Ende des Rokokos wurden die Frisuren dermaßen hoch und aufwändig, dass selbst Frauen sich Perücken aufsetzten, damit der ganze Tag nicht der Morgentoilette gewidmet war.

Am ekelhaftesten ist für mich die Vorstellung, dass die Adeligen der damaligen Zeit tatsächlich denken konnten, dass warmes Wasser für den Körper gesundheitsschädlich ist und somit sich nicht mehr wuschen. Warum auch? Parfüm tut es schließlich auch, widerlich!

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