Sugaring: Haarentfernung mit Zucker

Die dauerhafte Haarentfernung Sugaring ist besser als Enthaarungscreme, billiger als die Enthaarung mit Laser und weniger schmerzhaft als Waxing. Die Zuckerpaste ist das neue Wachs in der Depilation. Sie können Sugaring natürlich selber machen.

Zucker ist süß und klebrig und normalerweise nicht so gut für die Figur. Wenn man die Zuckerpaste aber zur Haarentfernung benutzt, kann man mit der süßen Sünde sehr wohl eine gute Figur machen.  Aber ist die zuckersüße Enthaarung wirklich so harmlos wie ihr Name? Mit Sugaring soll die dauerhafte Haarentfernung keine Tränen mehr vergießen und dabei ohne Ziepen und Ziehen bis zu 6 Wochen schöne, glatte Beine bescheren. Die Depilation auf rein natürlicher Basis kann sich auch Jeder zu Hause selbst machen und alleine anwenden.

Sugaring: Das sanfte Waxing mit Zucker

Sugaring funktioniert zwar vom Prinzip her ähnlich wie Waxing, der wesentliche Unterschied ist aber, dass die Haare nicht wie beim Waxing gegen den Strich ausgerissen, sondern mit der Wuchsrichtung aus der Wurzel gezogen werden. Die Zuckermoleküle sind so klein, dass sie in den Follikel eindringen und so optimal am Haar und nicht an der Haut haften.

So kann das Haar gründlich entfernt werden und reißt nicht ab. Dadurch ist der Haarfollikel weniger gereizt und eingewachsene Haare oder Pickelchen treten seltener auf. Bei regelmäßiger Anwendung von Sugaring werden die nachwachsenden Haare der Körperbehaarung heller und feiner und noch leichter zu entfernen.

Sugaring: Sanfte Haarentfernung ohne Schmerzen

Durch die sanfte Technik der Haarentfernung beim Sugaring entstehen weniger Schmerzen, weil die Haarwurzel kaum gereizt wird. Außerdem haftet die Zuckerpaste weniger an lebenden Hautzellen und ziept weniger beim Entfernen. Damit ist nach der Depilation die Haut weniger gerötet. Sugaring eignet sich deshalb auch ideal für empfindliche Zonen wie Achseln, Intimbereich oder Gesicht.

Trotzdem sollte man Sauna, Solarium und Sport bis zu 24 Stunden nach der Behandlung vermeiden, da UV-Strahlung und Schweiß zu Pickelbildung in den geöffneten Hautporen führen könnten. Die Haut regeneriert sich schneller und die glatte, zarte Haut ist fix wieder ausgehfertig.

Zubereitung der Zuckerpaste zur Anwendung als Sugaring

Um Sugaring selbst zu Hause anzuwenden, braucht man nur ein paar einfache Zutaten. Zucker (Glucose und Fructose) mit Zitronensaft anrühren und in Wasser erhitzen. Dann die warme, karamellartige Masse in den Händen kneten, damit sie geschmeidig wird. Anschließend gleich entgegen der Wuchsrichtung der Haare auf die saubere und fettfreie Haut (desinfizieren und pudern) streichen. Nun die Masse in kurzen, ruckartigen Bewegungen in Wuchsrichtung abziehen. Die Masse kann gleich nochmal verwendet werden.

Natürlich dauert Sugaring eine Weile. Aber das perfekte Ergebnis mit weniger Hautreizungen ist die Mühe wert.

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2 comments

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  1. Solveiga

    Aber Sugaring muss immer wiederholt werden, dauerhaft ist es also nicht. wenn man also mit ca. 60-100 pro Behandlung rechnet, sammelt sich da einiges an. Macht es da auf lange Sicht nicht mehr Sinn von der Laserhaarentfernung Gebrauch zu machen? Diese soll ja wirklich dauerhaft sein. Ok, günstig ist das nicht, aber was mich mehr abschreckt sind die Schmerzen, die dabei höher sein sollen, als bei allen anderen Methoden…

  2. Jessy

    Ich finde den Spruch richtig cool: „Zucker ist süß und klebrig und normalerweise nicht so gut für die Figur. Wenn man die Zuckerpaste aber zur Haarentfernung benutzt, kann man mit der süßen Sünde sehr wohl eine gute Figur machen.“

    Kann das sugaring echt nur weiterempfehlen!

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