Sonnenbrand – Was tun?

Ein Sonnenbrand ist unangenehm, ungesund und kann einem den ganzen Spaß am Sommer verderben. Am sichersten ist man, wenn man sich bereits im Vorfeld Gedanken über das richtige Sonnenbaden macht.

Um es gar nicht erst zu einem Sonnenbrand kommen zu lassen, sind einfache Grundregeln zu befolgen: Mittagssonne meiden; ausreichend Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von wenigstens 20 verwenden; die Creme regelmäßig erneuern, vor allem nach dem Gang ins Wasser und wenn man viel schwitzt; und schließlich niemals zu lange in der Sonne bleiben, sondern der Haut regelmäßig Erholungspausen gönnen. Wenn man trotz aller Vorsichtsmaßnahmen einen Sonnenbrand bekommen hat, gibt es verschiedene Helferlein, die den Schmerz lindern und die Verbrennung behutsam beheben können.

Sonnenbrand: Die Sofortmaßnahmen

Wenn man Anzeichen eines Sonnenbrands bemerkt, heißt es als allererstes: sofort raus aus der Sonne, um nicht noch weiteren Schaden anzurichten! Kühlen Sie die entsprechenden Hautstellen mit Wasser, zum Beispiel in Form einer leichten Dusche, oder mit speziellen Après-Produkten und trinken Sie viel Wasser, Saftschorlen oder kalten Tee, um den mit Sicherheit erhitzen Körper auf eine gesunde Temperatur zu bringen. Verlassen Sie sich für einige Stunden auf die kühlende Wirkung feuchter Umschläge, sowohl auf den verbrannten Hautstellen als auch auf der Stirn, und vermeiden Sie unnötige Anstrengungen.

Sonnenbrand heilen nach der akuten Phase

Für die folgende Hautpflege ist weiterhin regelmäßiges Eincremen wichtig. Verwenden Sie dabei zunächst keine fetthaltigen, sondern immer wasserreiche Cremes, am besten sogar Gele, denn diese wirken stets weiter kühlend. Vor allem pflegende Zusatzstoffe wie Aloe Vera oder Kamille in den Feuchtigkeitscremes helfen bei der Wundheilung. Verzichten Sie lieber auf alte Hausmittel wie das Auftragen von Quark oder anderen Milchprodukten, da die hierin enthaltenen Bakterien zusätzliche Entzündungen auf der verletzten Haut hervorrufen können. Ist der Sonnenbrand schließlich weitestgehend abgeklungen, kann man die trockene Haut durch den Einsatz rückfettender Pflegeprodukte behandeln.

Wenn Sie infolge eines Sonnenbrands andauernde Kopfschmerzen oder Kreislaufbeschwerden bekommen, Ihnen übel wird, sich Blasen bilden, ungewöhnliche Hautveränderungen zeigen oder Leberflecke ihre Form oder Farbe ändern, gehen Sie sofort zum Arzt und lassen Sie sich untersuchen. Lieber einmal mehr Vorsorge betreiben als einmal zu wenig! Außerdem sollten Sie in den Folgetagen jedes unnötige Sonnenbad vermeiden, bis sich die Haut richtig erholt hat, und beim nächsten Mal vorher für ausreichenden Schutz sorgen.

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