Narbenpflege: Mit diesen Hausmitteln sanft pflegen

Zugezogene Narben sind häufig nicht nur schmerzempfindlich – sie fallen auch optisch oft unangenehm auf. Um Beidem vorzubeugen sollte nicht jedes Mittel recht sein, sondern das rechte Mittel zum Einsatz kommen.


Narbenpflege nach Operationen oder Verletzungen ist meist unerlässlich, um die Spuren der einstigen Wunden möglichst unsichtbar werden zu lassen. Der Heilprozess der Haut kann durch geeignete Heilpflanzen unterstützt und Wundentzündung kann vorgebeugt werden.

Die sanfte Heilkraft der Ringelblume

Die Ringelblume (Calendula officinalis) ist in europäischen Breitengraden seit vielen Jahrhunderten eines der bewährtesten Hausmittel zur Narbenpflege. Sie ist eine sehr sanfte Heilerin – allergische Reaktionen oder Unverträglichkeit sind Ausnahmen, weshalb sie auch Bestandteil vieler Babyhautpflegemittel ist. Ringelblumensalbe oder Ringelblumenöl sind nicht nur eine Wohltat für die Pflege von Narben, sondern für die Haut an sich. Selbst die Kräuterfrau Maria Treben rät in ihrem berühmten Heilpflanzenbuch „Gesundheit aus der Apotheke Gottes“ zu Ringelblume bei der Behandlung von Narben.

Mit Beinwell wird alles gut

Sehr wirksam ist auch Beinwell (Symphytum officinale, im Englischen übrigens Comfrey), der durch seinen Inhaltsstoff Allantoin u.a. Entzündungen hemmt und die Bildung von neuem Gewebe fördert. Beinwellsalbe oder ein Breiumschlag aus Beinwellwurzel unterstützt nicht nur den Heilprozess bei schlecht verheilenden Narben, sondern auch bei Prellungen, Verstauchungen, selbst bei Knochenbrüchen.

Mehr Hausmittel-Tipps

Weiterhin sind auch Johanniskraut (Hypericum perforatum), Arnika (Arnica montana) und Schafgarbe (Achillea millefolium) wundervolle Hausmittel zur Narbenpflege – als Öle oder Bestandteile von Salben. Auch Aloe Vera und das heilkräftige Öl der Olive eignen sich zur sanften Behandlung der wunden Punkte und versprechen gewünschte Ergebnisse.

Werbung