„Käsefüße“: Was hilft?

Jeder hatte vermutlich schon einmal mit Käsefüßen zu kämpfen. Ob nach einem langen Tag, den man in Schuhen verbracht hat oder im Sommer, wenn es warm ist – unangenehm ist es in jedem Fall. Da man sich selbst und andere schonen möchte stellt sich die Frage, was hilft?


Für den Anfang helfen schon sogenannte Fußdeodorants weiter, die man günstig in diversen Drogerieketten bekommt. Einfach die Füße damit gleichmäßig einsprühen und kurz einwirken lassen, bis die Feuchtigkeitsrückstände verschwunden sind.

Vorbeugen statt nachhelfen

Allerdings helfen Deos auch nur bei noch relativ leichten Problemen mit unangenehmem Fußgeruch. Besser ist es, vorbeugende Maßnahmen zu treffen, damit schlechter Geruch erst gar keine Chance hat.

Am besten eignen sich dafür Fußpflegemittel mit Thymian- und Salbei- und Baumrindenextrakten, sowie ätherische Öle und Tonerde. Damit sind wir auch schon beim nächsten wichtigen Punkt – der regelmäßigen Pflege.

Die richtige Pflege

Füße wollen intensiv gepflegt werden. Also sollte man ihnen öfter mal etwas Gutes tun. Regelmäßiges Eincremen mit speziellem Fußbalsam macht die Haut an den Füßen schön geschmeidig und wirkt mit den richtigen Inhaltsstoffen auch gleich vorbeugend gegen unangenehme Gerüche. Überschüssige Hornhaut kann man mit entsprechenden Salben beseitigen.

Gelegentlich ein Fußbad in warmen und nicht zu heißem Wasser für circa 10 Minuten ist eine Wohltat für gestresste und müde Füße. Besonders gut sind dabei Badezusätze mit Rosmarin, Lavendel oder Zitrusessenzen – das erfrischt und desinfiziert.

Eine extra Wohltat ist eine sanfte Fußmassage. Wer auf Nummer sicher gehen will, was die richtige Pflege angeht, sollte sich ab und an auch mal eine professionelle Fußpflege leisten.

Hilfe gegen echte Schweißfüße

Man sollte nicht vergessen, dass es einen Unterschied gibt zwischen partiellem Fußgeruch und echten Schweißfüßen. Dies ist auch um einiges problematischer, da die Füße in diesem Fall anfälliger für Bakterien und Fußpilz sind.

Wer wirklich unter Schweißfüßen leidet, also unter einer übermäßigen Produktion der Schweißdrüsen am Fuß, der ist laut Apothekenrat am besten mit Pflegeprodukten beraten, die Aluminiumchlorid beinhalten, da dies die Drüsen verengt.

In extremen Fällen muss der Arzt eingreifen, um die Schweißdrüsen in ihrer Funktion zu beeinträchtigen.

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