Henna – Eine Wohltat für Haare und Haut.

Wegen seiner starken Färbung wird Henna bereits seit Jahrtausenden eingesetzt. Doch auch die pflegende Wirkung der Pflanze wird ebenso lange in Indien, Nordafrika und dem mittlerem Osten gekannt.

Dem natürlichen Färber wird eine kühlende Wirkung nachgesagt, weshalb in einigen Kulturen bei heißen Temperaturen die Hand- und Fußflächen damit bestrichen werden. Auch die Schweißproduktion wird durch Henna vermindert. In der Ayurveda-Medizin ist die Pflanze ebenfalls wegen ihrer heilenden Wirkstoffe vertreten. Sie wird bei Rheuma, Erkältungskrankheiten und Magenschmerzen eingesetzt. Frauen benutzen sie nach der Geburt zur Unterstützung für die Zyklusstabilisierung. Im alten Ägypten benutzten Frauen Henna mit Olivenöl zur straffenden Hautpflege.

Die Bemalung der Hände und Füße ist in vielen Ländern wie Indien Teil von Ritualen, zum Beispiel der Hochzeit. Auch in Europa werden mittlerweile gerne Hennatatoos getragen. Die natürliche Färbung ist orangerot bis rotbraun. So genanntes schwarzes Henna existiert in natürlicher Form nicht und ist meist Henna mit schwarz färbendem Zusatz.

Für die Haare ist das Pulver eine Wohltat. Sie werden nicht nur gefärbt, sondern auch genährt. Henna hilft bei trockenem, sprödem Haar und beugt sogar Schuppen vor. Das Pulver sollte mit heißem Wasser angerührt werden. Dabei am besten immer eine kleine Menge Wasser hinzugeben, bis sich eine geschmeidige Paste ergibt. Die gleichmäßige Verteilung dieser Paste ist im Haar etwas schwer, am Besten ihr fangt am Ansatz an und arbeitet euch Schicht für Schicht bis in die Spitzen durch. Unbedingt Handschuhe benutzen, da sonst orangene Flecken auf den Händen bleiben können. Auch Spritzer auf Gesicht und Hals sollten schnellstmöglich entfernt werden. Erste graue Haare lassen sich mit Henna übrigens prima verdecken.

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