Der richtige Badezusatz

Es ist nicht immer einfach den richtigen Badezusatz aus der Fülle der Angebote auszuwählen. Die richtige Wahl ist abhängig vom Hauttyp und was man mit dem Bad erreichen will.

Um einen stressigen Tag ausklingen zu lassen, kann man es auch einmal mit einem schönen Vollbad versuchen. Mit entspannter Musik, einem Glas Sekt oder einem schönen Roman in der Hand, lässt sich das häusliche Badezimmer schnell in eine Oase der Ruhe verwandeln. Vor allem jetzt wo der Winter da ist, kann ein warmes Bad, bevor die Erkältung richtig ausbricht, wahre Wunder bewirken. Aber wie wählt man bei dem vielfältigen Angebot an Badezusätzen, den richtigen Badezusatz für seine Haut und seine Bedürfnisse aus?

Der richtige Badezusatz – der erste Schritt zur Entspannung

Ein schönes warmes Bad kann etwas wunderbares sein. Es kann vor allem jetzt im Winter dafür sorgen, dass man sich wenn man eine Erkältung hat, entspannt, aber ebenso eine schlechte Stimmung aufheitern. Dabei beachten muss man nur, dass man den richtigen Badezusatz auswählt. Dies richtet sich einmal nach der Frage, ob man einfach nur entspannen möchte, ein belebendes Bad möchte oder ein Erkältungsbad möchte. Ansonsten richtet sich die Wahl des richtigen Badezusatzes nach dem eigenen Hauttyp.

Trockene und angespannte Haut?

Wenn man unter trockner und angespannter Haut leidet, sollte man es zunächst mit einem Bad à la Cleopatra versuchen. Die ägyptische Königin hatte nämlich schon raus wie man seiner Haut etwas Gutes tun kann, sie badete in Milch. Hierfür  genügt es schon einen viertel Liter Buttermilch mit Olivenöl ins Wasser zu geben, wenn man das Bad einlässt. Mindestens eine viertel Stunde im Wasser baden und die Haut wird’s einem danken. Wer unter trockener Haut leidet, sollte auf Schaumbäder verzichten. Da normale Schaumbäder auf hautpflegende Inhaltsstoffe verzichten, führt dies zum Austrocknen der Haut. Schaumölbäder sind hier schon besser geeignet, da sie reichhaltige und pflegende Öle enthalten, die die Haut nicht austrockenen. Auch Cremeschaumbäder enthalten rückfettende Substanzen, die dem Austrocknen der Haut entgegenwirken.

Entspannend oder belebend, das ist hier die Frage

Ist man auf der Suche nach tiefer Entspannung, sollte man es mal mit einem Lavendel-Bad versuchen. Lavendel ist bekannt für seinen beruhigenden Duft. Hierfür kann man sich frischen Lavendel aufkochen, durch ein Tuch sieben und das Wasser als Badezusatz in die Wanne geben, oder einfach im Laden ein Lavendelbad oder -öl kaufen. Im Vergleich zu Lavendel ist Rosmarin belebend. Fühlt man sich ein wenig schwach, kann ein Rosmarin-Bad Wunder vollbringen. Dieses sollte man aber nicht am Abend nehmen, da es wirklich sehr belebend ist. Hierzu kann man entweder Rosmarin-Öl nehmen, das es im Laden zu kaufen gibt, oder es wie das Lavendelbad zubereiten: Abkochen, Sieben und ins Wasser geben. Wenn man erkältet ist, bietet sich ein Bad mit Eukalyptus und Kampfer an, da die Dämpfe der ätherischen Öle, die Nase und Nebenhöhlen befreien. Meist enthält aber schon das im Laden als „Erkältungsbad“ gekennzeichnete Badezusatz die Inhaltsstoffe.

Beim Baden sollte man allgemein darauf achten, dass die Temperatur des Wasser nicht höher als 38C° ist, da wenn es wärmer ist, das Bad für den Körper nicht mehr Entspannung bedeutet, sondern Stress. Generell kann man in jedes Bad einen Esslöffel Sahne oder Buttermilch für geschmeidige Haut geben.

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