Pigmentflecken sind aus medizinischer Sicht nicht gefährlich. Ähnlich wie erweiterte Äderchen stellen sie für die Gesundheit keine Bedrohung dar. Und dennoch, viele Menschen fühlen sich unwohl mit ihren Pigmentflecken. Wer will, kann etwas gegen die kleinen Schönheitsmakel tun: Ein maßgeschneiderter Behandlungsplan vom Arzt oder fachmännische Hilfe aus der Apotheke genügen, um sich wieder über eine glatte Haut und einen ebenmäßigen Teint freuen zu können.

Der Hauptgrund für Pigmentstörungen: Die Sonne

Der Hautfarbstoff Melanin ist die Hauptursache für die unschöne Fleckenbildung. Normalerweise sorgt der Farbstoff dafür, gesunde Zellen vor dem Sonnenlicht zu schützen, doch es kann passieren, dass einzelne Pigmentzellen hyperaktiv werden und deutlich zu viel von dem Melanin produzieren. Insbesondere helle Haut ist davon betroffen, die dem Sonnenlicht ungeschützt ausgesetzt ist. Wenn gleichzeitig der Abtransport des Farbstoffes nicht mehr reibungslos funktioniert, treten die Flecken sichtbar in Erscheinung. Daher sind vor allem Hautpartien von der unansehnlichen Pigmentierung betroffen, die häufig der Sonne ausgesetzt sind: Am meisten gefährdet sind die Handrücken und die Unterarmen, das Dekolleté und das Gesicht. Daher ist Prävention der beste Schutz, der nicht nur am günstigsten ist, sondern zudem auch für den Körper die geringste Belastung darstellt.

Was man gegen die Flecken tun kann

Je nach Ausmaß der Hyperpigmentierung stehen verschiedenen Behandlungsmöglichkeit offen. Treten die Flecken an vereinzelten Stellen auf und sind nicht sonderlich ausgeprägt, ist zunächst die kosmetische Behandlung von Pigmentfleckenhelfen mit Cremes aus der Apotheke, die die Haut sanft bleichen, zu empfehlen. In der Regel können diese Aufheller bereits sehr gute Resultate liefern, ohne hohe Kosten zu verursachen. Sollte das Ergebnis nicht zufrieden stellend sein, hilft ein Besuch beim Dermatologen oder Kosmetiker. Intensive Peelings, die innerhalb mehrerer Wochen regelmäßig aufgetragen werden müssen, reinigen die Hautoberfläche und dringen tief in die Unterhaut ein, wo sie die Melaninansammlung mit Hilfe spezieller Wirkstoffe teilweise auflösen. Am besten wird die Behandlung in den sonnenarmen Monaten durchgeführt, da die Haut in dieser Zeit besonders empfindlich auf die schädlichen UV-Strahlen reagiert.

Hartnäckige Fälle behandeln

Eine Behandlung mit Cremes oder Peelings ist in den meisten Fällen ausreichend, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Manchmal sind die Flecken jedoch so ausgeprägt und widerstandsfähig, dass intensivere Behandlungen notwendig sind. Eine Lasertherapie, bei der punktuell eine gebündelte Energiemenge auf einen kleinen Ort konzentriert wird, zerstört gezielt im Körper die unschönen Melaninansammlungen. Nach einer Wundheilung von mehreren Tagen ist das Ergebnis ein ebenmäßiger Teint ohne Makel, der schöner nicht sein könnte.

Photo by:krimar – Fotolia

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