Sie ist das große Leid der Frauen: die Cellulite, die unschönen und auch verhassten Dellen an Bein und Po. Und im Kampf gegen die Orangenhaut scheinen die Frauen fast immer zu verlieren. Kann das Problem der Orangenhaut überhaupt noch behoben werden?

Die Frauen greifen klassischerweise auf die unzähligen Anti-Cellulite-Kosmetikprodukte zurück, die den Frauen ein verbessertes Hautbild in drei Wochen versprechen. Dabei müssen die betroffenen Körperpartien mindestens einmal täglich mit einer Creme, einem Spray oder einem Gel einmassiert werden, deren Inhaltsstoffe die Durchblutung fördern sollen. Auch wenn jetzt der letzten Frau die Illusion genommen wird, so bleibt festzuhalten, dass diese Kosmetikprodukte nicht in die tiefen Fettschichten eindringen, um die Cellulite wirkungsvoll zu bekämpfen.

Eine nächste Möglichkeit stellen die Kosmetikstudios dar, die die lästigen Dellen wegmassieren. Die gängigsten Anti-Cellulite-Behandlungen sind die wärmende Aroma-Öl-Therapie oder die klassische Lymphdrainage-Massage. Inzwischen etabliert hat sich auch die Endermologie. Hierbei werden die betroffenen Körperpartien mit Rollen massiert, die die Haut über Vakuum ansaugen und somit die Durchblutung fördern und die Fettzellen reduzieren. Massagen sind durchaus wirkungsvoll, müssen jedoch regelmäßig wiederholt werden. Eine andere Behandlungsmethode ist die Elektro-Lipolyse. Hierbei werden dünne Nadeln in das Fettgewebe der betroffenen Körperpartien gesetzt und mit Schwachstromelektroden verbunden, die die Durchblutung fördern und die Fettzellen abbauen. Die Orangenhaut kann jedoch nicht vollständig überwunden werden.

Eine sehr extreme Möglichkeit kann in der Laser-Lipolyse gesehen werden, die die unnötigen Fettzellen wegsaugt. Dabei wird ein Laser unter die Haut geführt und somit die Fettzellen zerstört und abgesaugt. Eine noch unsichere Methode sind die Anti-Cellulite-Tabletten, die über einen dreimonatigen Zeitraum eingenommen, jedoch alle sechs Monate wiederholt werden müssen.

Letztendlich liegt das wahre Beauty-Geheimnis in einer ausgewogenen Ernährung und Bewegung sowie in einer richtigen Hautpflege.

Foto: Thinkstock, iStock, AndreyPopov

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