Der Bauchnabel ist eine der Regionen, an welche die meisten Menschen zuallerletzt denken, wenn es um Schönheits-OPs geht. Doch ein Bauchnabel-Lifting wird langsam zum letzten Schrei.






Das Bauchnabel-Piercing zur Verschönerung dieser Körperregion ist schon lange nichts Ungewöhnliches mehr. Wer hier also etwas Neues ausprobieren möchte, muss andere Wege gehen. Das Bauchnabel-Lifting ist eine jener noch verhältnismäßig wenig verbreiteten Methoden, an dieser Stelle des Bauches der Natur ein bißchen unter die Arme zu greifen und den perfekten Nabel zu modellieren. Ob man hier wirklich von einer behandlungswerten Problemzone sprechen kann, darf bezweifelt werden. Doch da wäre das Bauchnabel-Lifting ja längst nicht die erste unsinnige Schönheits-OP.

Schönheitstrend Bauchnabel-Lifting

Zur Abdominoplastik (Bauchdeckenstraffung) gehört das Bauchnabel-Lifting quasi schon automatisch dazu, wenn durch die Korrektur der Haut der Nabel mit verschoben und eventuell umgestaltet wird. Als Einzeloperation sinnvoll erscheint es aber eigentlich nur in Ausnahmefällen, beispielsweise wenn sich nach einer starken Gewichtsreduktion unschöne Hautfalten gebildet haben, die eine kosmetische Behandlung anraten, oder medizinische Ursachen wie ein ungünstig geformter Bauchnabel, der zu häufigen Entzündungen neigt.

Doch das Bauchnabel-Lifting wird langsam zur Trend-OP, die ganz unabhängig von wirklich relevanten Indikationen durchgeführt wird. Wer bereits alles an sich hat richten lassen, braucht wahrscheinlich immer mal wieder eine neue Körperstelle, die sich noch verschönern lässt. Und manche sehnen sich sogar nach dem Bauchnabel eines Prominenten und wollen ihren eigenen genau nach diesem Vorbild geformt haben.

Bauchnabel-Lifting: Fakten und Risiken

Das Bauchnabel-Lifting ist demnach eine Schönheitsoperation, der viele Chirurgen skeptisch gegenüber stehen. Trotzdem breitet sich der Trend aus, zumal der Eingriff selbst relativ unkompliziert erscheint. Zumindest Dauer die OP im Regelfall nur 30 bis 90 Minuten, je nachdem wie viel Gewebe entfernt oder neu modelliert werden soll. Der eigentlich schwierige Teil folgt aber erst im Anschluss, wenn die Heilungsphase beginnt.

Denn das Gewebe um den Bauchnabel herum ist höchst empfindlich, hier herrscht daher eine akute Infektionsgefahr. Postoperative Entzündungen und Narbenbildung sind demnach keine seltenen Komplikationen. Diese Risiken sollte man nicht leichtfertig von der Hand weisen, sondern sich gründlich beim ausgewählten Chirurgen informieren und vor allem überlegen, ob ein solcher Eingriff wirklich eine nötige Schönheitskorrektur darstellt.

Foto: Fotolia, 2448194, Vasiliy Koval

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