Virtuelle Schönheit: das Experiment

Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Denkst du vielleicht, aber die Universität Regensburg hat mittels Experiment bewiesen, das ein gewisses Schema von Schönheit tatsächlich vorliegt.

Welches Schema ist dies? Hohe Wangenknochen, volle Lippen, schöne Haut?

Das Experiment
In der Studie wurden Propanden verschiedene Fotos von Männer und Frauen gezeigt. Manche Fotos zeigten die Originalgesichter, andere welche mit bearbeiteten Aufnahmen, solche wie es in der Modebranche bei Zeitschriften geläufig ist.

Das Ergebnis
Am ästhetischten und attraktivsten wurden die bearbeiteten Fotos empfunden. Aufgrund der Makellosigkeit der Haut und der Ebenmäßigkeit des Gesichtes wurden sie am höchsten bewertet. Genau der gleiche Versuch wurde bei einer Münchner Modelagentur probiert und es kam dabei raus, dass keine „echte“ Frau und nur ein wirklicher Mann den Job bekommen hätte, gewonnen haben wieder die perfekten Gesichter. Die künstlichste Schönheit gewinnt…

Gewonnen hat…
das Kindchenschema. Der Versuch zeigte, dass vor allem die Gesichtszüge von 14-jährigen als schön empfunden werden. Das kann jedoch niemals Realität bei einer erwachsenen Person werden, denn niemand ist makellos und selbst bei Topmodels werden Fotos retuschiert. Vielleicht sehen deswegen alte Damen, welche regelmäßig den Schönheitschirurg aufsuchen so merkwürdig für uns aus, weil wir wissen, dass es nicht normal ist, die Haut von Teenager an alten Gesichtern zu sehen.

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