Bei der modernen Zahnkorrektur kommen technisch immer ausgereiftere Composite-Veneers zum Einsatz. Sie wirken von Form und Farbgebung her besonders natürlich und schmal und werden daher vor allem im Bereich der Frontzähne im Oberkiefer eingesetzt. Die Mischung verschiedener Materialien macht den Werkstoff individuell auf den jeweiligen Zahn anpassbar.

Zeitgemäße Zahnkorrektur durch neuartigen Werkstoff

Veneers sind hauchdünn und werden vom Zahnarzt nach der Bearbeitung der natürlichen Zähne mittels Spezialkleber aufgesetzt. Sie haften sehr gut und kommen zum Beispiel zum Einsatz, wenn Sie Gebiss-Fehlstellungen, Zahnlücken, unregelmäßige Schneidezähne oder Verfärbungen – etwa durch Nikotin – kaschieren möchten. Klassischerweise aus Keramik hergestellt, sind in jüngerer Zeit Ausführungen aus Composite auf den Markt gekommen und revolutionieren die Zahnkorrektur. Der Name leitet sich von dem lateinischen Wort „compositum“ (auf Deutsch: zusammengesetzt) ab und verweist auf das Besondere dieser neuartigen Veneers: Sie sind aus verschiedenen Materialien bzw. Werkstoffen zusammengesetzt. Dabei besteht ein spezielles Mischungsverhältnis zwischen Kunststoff im Außenbereich und organischem Füllmaterial im Innern.

Technischer Fortschritt für ein natürliches, langlebiges Lächeln

Nach wie vor wird Ihnen Ihr Zahnarzt solche Veneers vorrangig als Korrektur für die oberen Frontzähne vorschlagen. Sie haften dort besonders gut und wirken optisch natürlich. Technische Weiterentwicklungen bei Kleber (Bonding) und Füllmaterial haben allerdings neuartige Ausführungen entstehen lassen, die auch bei seitlichen Zähnen und im Unterkiefer gut einsetzbar sind. So hat z. B. der österreichische Spezialanbieter edelweiss dentistry technisch hochwertige Varianten entwickelt und auf den Markt gebracht, die besonders langlebig, widerstandsfähig und kratzfest sind. Wesentlich für ein natürliches Aussehen und die Langlebigkeit von Composite-Veneers ist die technische Sorgfalt bei der Anpassung durch den behandelnden Zahnarzt. So zeigt Ihnen der amerikanische Zahnarzt Dr. Jeff Blanks vom Carolina Smile Center in einem Video Schritt für Schritt seine Vorgehensweise. Er arbeitet dabei direkt am Patienten mittels von ihm entwickelter Techniken und Instrumente.

Schnell einsetzbar und günstig in der Anschaffung

Hersteller und Befürworter von Composite-Veneers betonen vor allem die natürlichen Farbnuancen und das schnelle Einsetzen, das im Idealfall bei einer einzigen Sitzung durchführbar ist. Im Vergleich zu anderen Materialien wie Keramik entstehen dabei für Sie als Patient relativ niedrige Kosten.

Foto (c) Hein – Fotolia

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