Frankfurt/Main – Nicht nur Honig, sondern auch das Harz der Bienen ist ein häufig genutzter Stoff in Kosmetik- und Pflegeprodukten. Warum eigentlich?

Propolis, wie Bienenharz auch genannt wird, beinhaltet eine Vielzahl an unterschiedlichen Stoffen, darunter Vitamine, Öle und Flavonoide, erläutert der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) in Frankfurt. Es wirkt gegen trockene, beanspruchte oder verletzte Haut, außerdem spendet es Feuchtigkeit.

Propolis kommt zum Beispiel in Cremes und Produkten zur Lippenpflege zum Einsatz. Allerdings rät der IKW Allergikern zur Vorsicht: Wie manche andere Naturstoffe auch kann Propolis Kontaktallergien auslösen.

Bienenharz wird von Honigbienen hergestellt und besteht aus verschiedenen Baumharzen, Pollen und Sekreten. Der natürliche Stoff hat eine harzähnliche Konsistenz und einen aromatischen Geruch. Die Bienen nutzen die klebrige Substanz als Baumaterial, um beispielsweise Öffnungen im Bienenstock zu verschließen. Zudem sorgt das Harz dafür, dass der Bienenstock keimfrei bleibt.

Fotocredits: Andrea Warnecke
(dpa/tmn)

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