Lebenskrisen durch körperliche Mängel

Wer durch einen Unfall körperliche Schäden erleidet fühlt sich oft nicht mehr als ganzer Mensch oder genau so selbstbewusst wie vor dem Unglück. Diese Menschen ziehen sich dann oft total zurück und kapseln sich von ihrem sozialen Umfeld vollkommen ab. Sie stürzen quasi in eine unerwartete Lebenskrise. Grund dafür ist das Gefühl der Verwundbarkeit in der Öffentlichkeit.

Körperliche Mängel können heute aber auch operativ behoben werden. Dank der modernen Schulmedizin kann vernarbtes Gewebe behandelt werden oder lebensecht erscheinende Prothesen ein Bein ersetzen. Frauen nach einer erfolgreichen Brustkrebsbehandlung fühlen sich durch den Verlust ihrer Brust nicht mehr attraktiv und unweiblich. Das ist verständlich, da ihnen ein wichtiges Merkmal des Frau-Seins genommen wurde. Hier ist eine Brustvergrößerung eine legitime Behandlung um auch den psychischen Druck von der Patientin zu nehmen. Das ist ein wichtiger Schritt zur Besserung und Eingewöhnung an die Gesellschaft.

Mit Selbstvertrauen aus der Lebenskrise

Doch nicht immer funktioniert das in der Praxis so einfach wie theoretisch erdacht. Es braucht schon ein gutes Stück Selbstvertrauen und vor allem die Unterstützung der Familie und Freunde um einen solchen Schock zu überwinden. Doch auch der Patient selbst muss dazu bereit sein den ersten Stritt bei einer Lebenskrise zu tun. Es bringt nichts wenn der Ehepartner oder Freund ihn/sie zu einer Entscheidung zu zwingen versucht. Die Antwort auf eine solche Situation wird sich ähnlich äußern wie bei Kindern die von ihren Eltern dazu getrieben werden das Zimmer auf zu räumen – sie machen genau das Gegenteil. Oft ist dann zu beobachten wie sich die Betroffenen noch mehr aus der Welt zurück ziehen. Vor den Rat eines Arztes oder Lebensberaters brauch man sich in diesen Fällen keines Falls scheuen. Oft hilft es die Meinung eines Experten anzuhören und mögliche Schritte zu überdenken.

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