Die Körperpflege zählt schon seit jeher bewusst und unbewusst zu den Grundbedürfnissen des Menschen und war schon zu Zeiten der Römer und Osmanen sehr weit entwickelt, als in groß angelegten Badeanlagen die Kultur der Körperpflege ihren ersten Höhepunkt hatte.
Bewusst und unbewusst meint in diesem Zusammenhang, dass es zunächst einmal das Ziel ist, den eigenen Körper vor Krankheiten zu schützen, im unbewussten Sinne dient die Pflege jedoch auch dem eigenen Wohlbefinden und Selbstbewusstsein. Obwohl schon in der Römerzeit Badeanstalten existierten, dauerte es bis zum 7. Jahrhundert, als in Arabien erstmals aus Lauge und Öl eine Seife hergestellt wurde, was sich schnell nach Europa ausbreitete. Damit gab es das erste und heute noch aktuelle Mittel zur Pflege mit fettlösenden Eigenschaften, es dauerte jedoch wiederum bis ins 19. Jahrhundert, bis sich die Einstellung und Meinung der Menschen, Luft und Wasser würde dem Körper schaden, änderte.

Verhinderung von Krankheiten und Körpergerüchen

Wie schon erwähnt ist es das vornehmliche Ziel der Körperpflege Krankheiten zu vermeiden, ein Nebeneffekt dabei ist häufig das Entfernen bzw. vorsorgliche Verhindern von Körpergerüchen. Letzteres geschieht häufig durch die heute üblichen Deodorants, welche in den verschiedensten Düften und in unterschiedlicher Form, vom Roller bis zum wohl bekanntesten, dem Spray, vorhanden sind. Vor allem bis weit ins 20. Jahrhundert kam dabei vor allem das Prinzip der Überdeckung der unangenehmen Gerüche zur Anwendung, indem durch Duftstoffe in Parfums oder anderen Chemikalien einfach ein noch stärkerer Duft den Körpergeruch überdecken sollte. Heute werden in den verschiedenen Produkten häufig antimikrobielle Stoffe verwendet, die die Vermehrung von Bakterien verhindern oder zumindest verringern oder sie gar abtöten können. Ein zweites Prinzip bei Deodorants sind die Antitranspirantien, welche den Körpergeruch durch Hemmen der Schweißdrüsenaktivität verringern.

Deodorant

Neben dem zumeist täglichen Gebrauch von Deodorants hat der Mensch jedoch noch viele weitere Gebiete, wie er sich und seinen Körper pflegt. Die Hautpflege im Allgemeinen ist hier zum Beispiel zu nennen, denn die Haut schützt durch ihren natürlichen leicht sauren pH-Wert den Körper vor Bakterien. Damit dies funktioniert muss die Haut jedoch gesund sein, was durch die Pflege mit entsprechenden Waschmitteln erreicht werden kann. Hier sind auch Produkte erhältlich, die auf den pH-Wert der Haut nur geringen Einfluss ausüben, denn durch das Waschen wird kurzzeitig der natürliche pH-Wert verändert, was verringerten Schutz mit sich bringt.

Verschiedene Arten der Körperpflege

Ein weiterer Aspekt der persönlichen Pflege ist die des Haares. Hier sind verschiedenste Haarwaschmittel erhältlich, die zumeist einen oder mehrere Aspekte der Körperpflege oder des Wohlbefindens unterstützen sollen. Neben der Säuberung an sich wird so zum Beispiel der Glanz des Haares hervorgehoben, oder es werden spezielle Shampoos gegen Schuppen verwendet. Nach dem Waschen ist zudem das Frisieren für die meisten Menschen ein wichtiger Bestandteil für das eigene Wohlbefinden. Auch die Zahnpflege sowie die des Mundes zählen zu den wichtigen Maßnahmen der eigenen Pflege, denn nur mit gesunden Zähnen und Mundraum kann sich der Mensch schmerzfrei ernähren, zudem dient es wie auch das Deodorant der Beseitigung bzw. Vorbeugung von unangenehmen Gerüchen. Auch die Pflege der Nägel von Händen und Füßen ist sehr wichtig, zu lange Nägel können hinderlich im Alltag sein und zudem erhöhen sie die Wahrscheinlichkeit von Erkrankungen.

Foto: photoCD – Fotolia

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