Kampf der Trockenheit – was kann Urea?

Gut gepflegte Haut sieht einfach schöner aus. Tut man jedoch zu viel des Guten, kann sich das schnell negativ bemerkbar machen. Gerade im Winter wird gern fetthaltige Creme benutzt, um die Haut zu schützen – das kann zu Hautunreinheiten führen. Denn oft braucht die Haut mehr Feuchtigkeit und weniger Fett.

Die Kraft von Urea

Urea ist das lateinische Wort für Harnstoff. Dieser Stoff entsteht im menschlichen Körper durch den Eiweißstoffwechsel und wird mit dem Urin ausgeschieden. Wie alle körpereigenen Stoffe kann er besonders gut aufgenommen werden, auch durch die Haut. Urea bindet Feuchtigkeit sehr gut und wird darum gern in Hautpflegemitteln eingesetzt. Auch die Medizin setzt Urea bei sehr trockener Haut oder bestimmten Hautkrankheiten wirkungsvoll ein. Dabei bestimmt der Urea-Gehalt den Grad der Wirksamkeit, denn Urea hilft, die Feuchtigkeit in der Haut zu speichern. So bleibt sie lange weich und geschmeidig. Raue Stellen gehören so schnell der Vergangenheit an.

Was braucht die Haut wirklich?

Bei der Vielzahl von Hautpflegeprodukten im Handel kann man schnell den Überblick verlieren – und die Werbung verspricht viel. Aber was ist wirklich gut für die eigene Haut, Fett oder Feuchtigkeit? Das hängt in erster Linie vom Hauttyp ab, aber auch die Jahreszeit spielt eine wichtige Rolle. Gerade im Winter bilden sich leicht raue Stellen und auch die Füße brauchen mehr Feuchtigkeit als im Sommer. Kann man da nicht einfach eine Creme für den ganzen Körper nehmen? Im Prinzip ist nichts dagegen einzuwenden. Aber die Haut an den Füßen ist normalerweise dicker als am übrigen Körper und häufig auch trockener. Da darf die Creme ruhig mehr Urea enthalten, als bei einer Bodylotion üblich ist. Es gibt spezielle Fußcremes, die helfen können, die Füße optimal zu pflegen und mit Feuchtigkeit zu versorgen (erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Urea für die Fußpflege nutzen).

Gut gepflegt durch den Winter

Nicht nur im Sommer möchte man gepflegt aussehen. Stellen Sie sich also auf die veränderten Bedürfnisse der Haut im Winter ein: Durch Heizungsluft trocknet sie leichter aus, Wind und Kälte setzen ihr ebenfalls mächtig zu. Da braucht sie eine besondere Pflege, die Feuchtigkeit nicht nur zuführt, sondern auch über längere Zeit in der Haut halten kann. Cremes mit Urea können da Abhilfe leisten.

Bild: Farina3000 – Fotolia

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