Wer nach einer starken Gewichtsreduzierung oder auch nach einer Schwangerschaft unter hässlichen Bauchfalten leidet, kann diese operativ entfernen lassen.

Die Bauchstraffung wird auch Abdominoplastik genannt und in den plastischer Chirurgie relativ häufig angewandt. Zusätzlich zur Entfernung überflüssiger Hautfalten werden hierbei auch die überdehnten Bauchmuskeln gestrafft.

Die Bauchdeckenstraffung wird meist unter Vollnarkose durchgeführt und erfordert einen 2 – 3tägigen Krankenhausaufenthalt. Der Eingriff selbst dauert etwa 1,5 bis 3 Stunden. Die Schmerzen danach sind relativ gering, vor allem spürt man, dass sich der Bauch zusammenzieht. Um die Spannung zu nehmen, ist in den ersten Tagen nach der Operation Liegen nur mit angezogenen Beinen erlaubt. Noch zwei Wochen nach dem Eingriff muss eine Kompressionsbandage getragen werden.

Wie bei jeder Operation bestehen auch Risiken: Blutungen, Infektionen oder auch Reaktionen auf die Narkose können auftreten. Eine Frau sollte außerdem die Familienplanung vor einer Bauchstraffung abgeschlossen haben.
Für eine Bauchstraffung muss man 1500 bis 2000 € veranschlagen.

Ich würde einen solchen Eingriff nur Menschen empfehlen, die einmal fettleibig waren, sehr viel abgenommen haben und in Folge dessen psychisch stark unter den überschüssigen Hautlappen leiden.

Foto: Fotolia, 22941727, horizont21

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