Fußpeeling selber machen

Ein Fußpeeling selber zu machen ist geradezu kinderleicht. Im Grunde genommen braucht es nichts weiter als eine – im besten Fall pflegende – Trägersubstanz und etwas Körniges, das beim Einmassieren in die Fußhaut die alten Hautzellen wegschrubbt.

So ein Fußpeeling ist eine wahre Wohltat für die oft sehr beanspruchte Haut. Gerade an Ballen und Ferse werden Füße schnell trocken und neigen dann zur Hornhaut-Bildung. Regelmäßige Peelings können dies verhindern, so dass man gerade im Sommer jederzeit mit vorzeigbaren Füße in die schicken neuen Sandalen schlüpfen kann. In Drogerien und Parfumerien findet man eine reichhaltige Palette fertiger Produkte, die zur Anwendung als Fußpeeling geeignet sind. Doch auch mit einfachsten Hausmitteln lässt sich eine entsprechende Masse kinderleicht selbst herstellen. Das spart bares Geld, zumal in manchen – zugegeben etwas skurrilen Rezepten – auch gleich noch sonst unnütze Reste sinnvoll verwertet werden.

Fußpeeling selber machen

Alles was man braucht, sind eine cremige und eine körnige Substanz. In der Regel werden beide zu gleichen Teilen gemischt, dann aufgetragen und sanft einmassiert. 10 bis 15 Minuten sollte man den Wirkstoffen Zeit zum Entfalten geben, bevor man eine letzte Massage ansetzt und die Füße schließlich mit lauwarmem Wasser gründlich abspült. Zum Schluss sollte man die Haut dann noch mit Hilfe zusätzlicher Pflegeprodukte wie einer Kamillenlotion oder Feuchtigkeitscreme verwöhnen.

Fußpeeling selber machen: Rezeptideen

Olivenöl oder Nussöle eignen sich hervorragend als Basis für Peelings. Sie sind sanft und versorgen die Haut mit vielen wichtigen Nährstoffen. Hierzu kann man eine Mischung aus normalem Kristall- und grobkörnigerem Hagelzucker geben. Diese Masse ergibt ein wunderbares Peeling, das gleichzeitig die Haut pflegt. Ebenso gut funktioniert eine Mischung aus Honig und leicht grobem Meersalz, dieses Fußpeeling hat sehr ähnliche Effekte wie das vorherige Rezept.

Wer es etwas sanfter mag oder nicht allzu trockene Haut hat und daher lieber kleinere Körnchen in der Peeling-Creme hätte, der kann auf schlichten Sand zurückgreifen. Vogelsand oder solcher aus dem Buddelkasten nebenan oder vom letzten Strand-Ausflug funktioniert bestens. Der Sand selbst hat natürlich keine pflegenden Eigenschaften, daher empfehlen sich auch hier Olivenöl oder Honig als Basis. Prima sind auch mit einer Gabel zerdrückte Früchte, vor allem Beeren, die solchen Peelings zusätzlich untergemischt werden können.

Wer etwas ungewöhnliches, aber ebenfalls Sanftes ausprobieren möchte, kann statt Sand auch Kaffeesatz verwenden. Er hat ebenfalls einen Peeling-Effekt und sorgt durch das enthaltene Koffein außerdem noch für eine Verbesserung der Durchblutung, was wiederum für eine schönere Haut sorgt. Am seltsamsten ist wohl die Variante mit Senf als Basis für ein Peeling. Dies ist nur etwas für Hartgesottene, denn der Geruch ist nicht unbedingt angenehm. Doch auch hier wird die Durchblutung angeregt und die Fußhaut damit zusätzlich gepflegt. Welches Rezept Sie auch immer ausprobieren: Ihre Füße werden Ihnen die Fürsorge danken.

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