Passendes Make-up und Haarstyling für den Arbeitsalltag zu finden, ist nicht einfach. Man möchte sowohl seriös als auch attraktiv wirken, aber auf keinen Fall anstößig und schon gar nicht wie ein schüchternes Mauerblümchen. Ist das mit rotem Lippenstift und farbigem Lidschatten noch vereinbar und wie schminkt man eigentlich Weiblichkeit mit Stil?

Natürliches Make-up als Grundlage

Grundsätzlich sollte das Make-up im Büro nicht zu üppig ausfallen. Zugekleisterte Gesichter mit unschönen Rändern an Hals und Ohren kommen niemals gut an! Besser ist es, das Make-up auf ein Minimum zu beschränken. Dazu zählt eine getönte Tages- oder BBcream, ein Concealer gegen Augenringe, Wimperntusche, heller Lippenstift und pfirsichfarbenes Rouge auf den Wangen. Toll gegen fettige Haut im Büro sind sogenannte Blotting-Pappers (z.B. Shiseido Pureness Oil-Control Blotting Paper für 19,90 Euro). Sie lassen den Glanz verschwinden und mattieren die Haut. Zusammen mit weiteren Schminkutensilien, einer Haarbürste und Haarspray gehören sie in jede Handtasche.

Farbe gegen Langeweile

Einigen Frauen wird der hier beschriebene Look aber zu langweilig sein. In vielen Fällen ist auch ein auffälliges Make-up im Büro kein Problem mehr, vorausgesetzt man übertreibt es nicht und kombiniert den Look dann auch richtig. Roter Lippenstift ist längst kein No-Go mehr, verwende aber lieber softe und matte Nuancen, die nicht glänzen. Die Wimpern nur tuschen, damit die Betonung auf den Lippen liegt.

Mutige können auch zu knalligem Lidschatten greifen. Sparsam aufgetragen lässt blau oder grün unsere Augen dynamisch und wach aussehen. Damit der Lidschatten im Laufe eines langen Arbeitstags nicht abbröckelt, kann man ein Lidschatten Base (z.B. Manhattan Eyeshadow Base für 4,49 Euro) auftragen. Aber Achtung: Die Base intensiviert auch die Farbe des Produktes.

Auch das Hairstyling bitte nicht vergessen

Neben dem Make-up sollten wir auch die Haare nicht vernachlässigen. Klassische Businessfrisuren sind immer noch der kinn- bis schulterlange Bob, ein Dutt oder Pferdeschwanz. Diese Stylings dürfen gern etwas aufgelockert werden, etwa mit einem hoch am Hinterkopf angesetzten Dutt oder einem etwas unordentlich frisierten Pferdeschwanz. Ein leicht verwuschelter Undone-Look mit gelösten Strähnen ist genauso erlaubt, wie leichte Wellen oder verspiele Haaraccessoires. Ab und zu bringt auch eine neue Tönung Abwechslung ins Spiel, vorausgesetzt man verzichtet auf künstliches Platinblond und andere schrille Haarfarben.


Artikelbild: Michaela Rofeld – Fotolia

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