Bromhidrose: keine Frage der Hygiene

Hyperhidrose ist mittlerweile vielen Menschen ein Begriff. „Hyperhidrose“, ja das sind Leute, die viel transpirieren, dafür aber nichts können.

Es gibt zudem genauso Personen, die riechen nach Schweiß und können nichts dafür, sie sind krank und haben: Bromhidrose.

Wer an Bromhidrose erkrankt ist, hat meist psychische Ängste. Sie tragen immer die Angst mit sich zu müffeln. Es ganz leicht verständlich, denn wer möchte schon unangenehm durch mutmaßliche Unhygiene auffallen?

Die Flüssigkeit, welche man ausschwitzt, wird vollkommen natürlicher Weise durch Bakterien verstoffwechselt. Das heisst frischer Schweiss riecht nicht!

Erst nachdem die Organismen Ammoniak als Stoffwechselprodukt ausscheiden, wird es unangenehm. Ein gesunder Mensch würde sich spätestens jetzt waschen und neu eindeodorieren, dann wäre alles wieder in Ordnung.

Doch wer an Bromhidrose leidet, der ist danach nicht wieder „in Ordnung“.  Die Tatsache, dass adrenerge Nerven die apokrinen Drüsen innervieren, hat zu Folge, dass bei Stress sofortige Transpiration einsetzt.

Man bemerkt den Teufelskreis: Angst zu Stinken, Stress, Transpiration, Geruch, usw.

Was hilft denn nun?

Botox kann die Drüsen funktionslos machen, ähnlich wie bei der Behandlung mit Hyperhidrose. Alternativ wird die Saugkürettage angewendet, welche Schweißdrüsen vergleichbar wie bei einer Fettabsaugung entfernt.

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