Botox – immernoch ein Gift!

Innerhalb des letzten Jahrzehnts hat sich die Anzahl der Schönheitsoperationen verfünffacht. Etwa Eindrittel aller Eingriffe im Jahr passieren aus ästhetischen Gründen. Es wird deutlich: junges Aussehen wird anscheinend immer wichtiger, weil dies zumindest äußerlich Gesundheit und Erfolg symbolisiert.

Als ich von dem neusten Trend der „Botox-Parties“ erfuhr, war ich geschockt. Da kommen doch tatsächlich Frauen, neuerdings auch immer mehr Männer, in irgendwelche Räumlichkeiten, vorzugsweise der Starfrisör um die Ecke (kommt Ihnen auch gerade die Frage nach der Hygiene auf?) und lassen sich champusschlürfend auf der Couch ein Gift unter die Haut spritzen: Botulinumtoxin.

Ursprünglich kennt man das Gift des Bakteriums Clostridium botulinum in Konserven, sichtbar durch die Aufblähung dieser. Botox ist einfach geringer konzentriert.

Meiner Meinung nach ist es vollkommen in Ordnung sich gravierende Falten durch dieses Toxin „entfernen“ zu lassen. Immerhin verändert es nicht das Äußerliche auf eine Art und Weise, wie wir es von Faceliftings kennen, sondern Außenstehende bezeichnen den Patienten nach der Behandlung oftmals als „erholt“ oder „frisch aus dem Urlaub“ – welches sich doch als nettes Kompliment erweist. Doch dann bitte schön unter Umständen, die offensichtlich auf eine ärztliche Behandlung schließen lassen und nicht zwischen Kaviar und Prosecco.

Werbung

One comment

///////////////
  1. Nadine

    Wer sich Botox spritzen lassen will, der soll das auch tun. Aber wenn die Behandlung mit Botox zu einer Sucht nach Jugend ausartet, dann sieht kann man das wunderbar an den Gesichtern ableesen. Denn das wirkt dann nicht mehr erholt, sondern unnatürlich. Aber Botox für das Gesicht war gestern, heute wird Botox in die Füße injiiziert, um auf hohen Schuhen ohne Schmerzen und für eine längere Zeit laufen zu können.

Comments are closed.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.