Botox für die Füße


Sich Botox in die Füße injizieren zu lassen, ist einer der noch unbekannteren Trends in der Schönheitschirurgie. Zumindest einige High-Heel-Liebhaberinnen kennen diesen fragwürdigen Trick jedoch bereits.
Denn die Injektion von Botox in die Füße soll das ständige Laufen auf hohen Absätzen durch eine dauerhafte Schmerzreduzierung deutlich erleichtern. Wer im Büroalltag auf elegante, hochhackige Pumps angewiesen ist oder sich gern lange Partynächte auf sexy High Heels um die Ohren schlägt, für den könnte diese Schönheitsbehandlung ein wahrer Glücksfall sein. Gesünder wäre es allerdings, die hohen Schuhe einfach mal gegen ein paar bequeme Treter einzutauschen.

Unsinniger Trend: Botox für Füße in High Heels

Botox wird bekanntermaßen hauptsächlich zur Faltenmilderung eingesetzt und kann damit auch das Erscheinungsbild der Füße verschönern. Doch auch die Botox-Behandlung als reine Betäubungsmaßnahme für die Füße ist vor allem in den USA mittlerweile ein echter Renner und gleichzeitig ein höchst bedenklicher Schönheitstrend. Frauen lassen sich das Mittel spritzen, um die durch hohe Absätze verursachten Schmerzen schlichtweg nicht mehr zu spüren – Gesund ist diese Unterdrückung von Schmerzen in so sensiblen Gliedmaßen aber sicher nicht.

Schmerzen sind immerhin ein Zeichen des Körpers für einen Missstand, der nach Möglichkeit behoben werden sollte. Statt diese zu betäuben, sollten die Damen der Welt die High Heels doch lieber ab und zu einmal abstreifen und ihren Füßen eine Pause gönnen. Dann ist eine Botox-Behandlung gar nicht mehr nötig. Es gibt jedoch Fälle, in denen Botox für die Füße durchaus sinnvoll sein kann.

Schweiß- und Schmerzfrei mit Botox für die Füße

Wer zum Beispiel chronische Schmerzen hat, zieht des Öfteren eine Behandlung mit Botox in Betracht, um diese zu reduzieren oder ganz zu bekämpfen – Zumindest zeitweise. Auch wer unter einer Hyperhidrose, also einer vermehrten Schweißproduktion, leidet, kann durch dein Einsatz von Botox Linderung erfahren. Denn durch den Wirkstoff werden die Nervenenden an den Schweißdrüsen an der Übermittlung ihrer Transmittersubstanzen gehindert, sodass die Schweißbildung blockiert wird. Die Wirkung hält meist zwischen fünf und neun Monate an, dann muss die Behandlung wiederholt werden.