Frankfurt/Main – Aktivkohle kommt in granulierter Form in Cremes, Gesichtsmasken und Peelings vor. Außerdem wird es zur Herstellung von Seife verwendet.

Was ist Aktivkohle?

Aktivkohle besteht hauptsächlich aus sehr feinem Kohlenstoff. Die feinen Körner sind porös. Daher kann Aktivkohle ähnlich wie ein Schwamm eine sehr große Oberfläche entfalten und andere Stoffe gut an sich binden, wie der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) erläutert. Daher dient Aktivkohle gut zum Filtern, etwa bei der Wasseraufbereitung.

Was hat sie in Kosmetika zu suchen?

In kosmetischen Produkten werde der Stoff wegen seiner adsorbierenden Eigenschaften gerne verwendet, erklärt der IKW. Er ist in der Lage, Schmutz, Bakterien und Talgablagerungen an sich zu binden. Sprich: Die Haut wird davon intensiv gereinigt. In Zahncremes kommt Aktivkohle in Form von Mikropartikeln zum Einsatz. Hier kann sie dazu beitragen, Verfärbungen zu reduzieren.

Ob Aktivkohle enthalten ist, erkennen Verbraucher auf der Liste der Inhaltsstoffe eines Kosmetikproduktes, INCI genannt («International Nomenclature Cosmetic Ingredients»). Allerdings steht darin dann meist der englische Name charcoal powder.

Fotocredits: Christin Klose
(dpa/tmn)

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